Unser Laden in Börnsen

ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag und Sonntag: Ruhetag (geschlossen)
Dienstag bis Mittwoch von 9:30 bis 16:00 Uhr
Donnerstag bis Samstag von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Wir bieten auf unserer neuen Verkaufsfläche alles an, was Fischliebhaber/-innen begehren. Ständig wechselndes Fischsortiment aus verschiedenen Ländern und ein breites Salatangebot runden neben unserer warmen Küche das große Angebot ab. Diese bietet Ihnen von 12:00 – 15:00 Uhr täglich wechselnde kalte und warme Gerichte an. Schauen Sie doch einfach mal vorbei, wir freuen uns!

Kleiner Tipp: Besuchen Sie uns auf Facebook und schauen Sie dort unsere tägliche Karte und Besonderheiten des Tages an.

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Unsere Speisekarte in der Woche vom 24.09. – 28.09.2019
Immer von 12:00 – 15:00 Uhr

Kleine Feinheiten

Spanischer Fischeintopf mit Fischfilet, Muscheln und Wurzelgemüse 12,90 €

Konfierter weißer Heilbutt und Avocado-Tomatensalat und Bottarga 15,50 €

Großartigkeiten

Filet von der Meerforelle mit großem buntem Salat, gerösteten Walnusskernen und Honig-Senf-Dressing 15,90 €

Seelachsfilet mit Kartoffelstampf und Senfsauce 14,50 €

Rotbarsch aus Küstenfang, knusprig gebraten, mit Tomatensauce, gerösteten Rosmarinkartoffeln, gebratenem Hokkaido-Kürbis und Pimientos de Padrón 16,90 €

Filet vom Elbzander mit Zitronen-Kapernsauce, Petersilienkartoffeln und Pfifferling-Spitzkohl-Gemüse 18,50 €

Frische Miesmuscheln in orientalischem Sud 12,90 €

Malzbier-Backfisch mit „Baier“ Pommes, Kresse-Ei-Remoulade 10,50 €

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In eigener Sache

Wie Ihr bereits wisst, ist uns das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig. Dies behaupten wir nicht nur, sondern leben und arbeiten auch danach. Zum Beispiel wird bei uns darauf geachtet, dass kein Fisch bei Euch auf dem Teller landet, der mit industriellen Grundschleppnetzen gefangen wurde.

Außerdem wird kein Fisch in seiner Laichzeit gehandelt!

Kaum ein anderer Fisch dankt uns den letzteren Punkt mehr als der Rotbarsch, dem wir traditionell ab Ende Februar bis Ende August eine kleine Schonzeit gönnen. Der Rotbarsch ist nämlich ein ganz sensibler Bursche. Da er erst nach ca 12 (!) Jahren geschlechtsreif ist und nur sehr wenige Eier ausbrütet, macht ihm die ganzjährige Jagd nach ihm sehr zu schaffen. Gerade in der Zeit, in der er seine reifen Eier in sich trägt, wird er besonders starkt befischt, da er traditionell in der Osterzeit gern bei ahnungslosten Fischliebhabern auf dem Teller landet.

Das Resultat ist, dass der Rotbarsch immer weiter verschwindet und in einigen Regionen eine kritische Bestandsgröße erreicht hat. Jedes Jahr graut es mir vor den Bildern, die mich im Frühjahr in der Markthallte in Hamburg-Altona erwarten. Da spritzt der Laich aus den Bäuchen der Rotbarsche auf den Boden. Teilweise ein unglaublicher Gestank! Denn auch die Qualität des Fleisches leidet. Der Rotbarsch zieht sich nämlich zum Ablaichen in besonders tiefe Gewässer zurück. Dort wird er dann zum Teil mit Grundschleppnetzen aus bis zu 1000 m Tiefe an die Oberfläche gezogen. Augen, Organe und der Rogen platzen. Der Fisch haut Histamine ins Fleisch und wird sauer.

Auf dem Teller landet nicht selten ein gelber Rotbarsch der sehr unangenehm riecht.

Da wir nicht jeden in unserem Laden und auf dem Markt ereichen können, werden wir jetzt regelmäßig die sozialen Netzwerke nutzen, um Euch ein bisschen Input zum Nach- und Umdenken zu geben. Jetzt gibt es andere Fische, die Ihr mit gutem Gewissen essen könnt. Zum Beispiel gerade der Skrei der aus den sauberen Gewässern Norwegens kommt und doch mit Langleinen gefangen wird.

Bald kommen Steinbeisser, Seeteufel, Scholle und Steinbutt an die dänische Küste zurück und fressen sich dort den Bauch voll bis zum Herbst. Diese bekommt Ihr dann bei uns aus nachhaltiger Küstenfischerei! Wir sind der Meinung, das es oft nicht viel bedarf um etwas zu verändern. Was bedeuten schon ein paar Wochen Verzicht …?

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